Ihr Lieben alle, ich habe keine Ahnung – und möchte es auch nicht wissen – wo die unsägliche Angst her kommt, wir könnten uns über unsere Haustiere mit Corona infizieren.

Damit das klappt, müssten die Viren erneut mutieren, um auch für Haustiere pathogen zu werden – und in dem Moment wären sie für uns Mensche nicht mehr gefährlich. Dann wäre es nämlich kein COVID-19 mehr.

Mein Verstand hakt auch aus – oder vielmehr, mein Herz kommt aus dem Takt – wenn ich lese, dass nun Haustiere ausgesetzt oder im Tierheim abgegeben werden.
Wie. Kann. Man ???
Wie kann man sich derart von seiner eigenen Angst blenden lassen und wie kann man jedes Band vergessen, dass einen mit dem geliebten Vierbeiner verbindet? Ich besitze keine Möglichkeit, das nachzuvollziehen.

Wenn unsere Hunde krank sind, sorgen wir dafür, dass sie wieder gesunden. Ganz so, wie bei uns selber auch.

Ich erlebe Tiere vollkommen zwar anders als Menschen und ganz sicher nicht als „Ersatz“ für Zweibeiner, aber unsere Hunde sind genauso Teil meiner Familie, wie die Zweibeiner es sind. Zwischen uns ist ein Band, das unzerstörbar ist, getragen von ganz viel Freude und Dankbarkeit.

Vielleicht denken alle, die ihr Tier kopflos im Heim abgeben oder gar völlig durchgeknallt einfach aussetzen wollen, darüber nach, wo sie selber in ihrem Familiengefüge innerlich eigentlich stehen. Und was sie da gerade tun wollen!!!

Es ist unsäglich, wozu Angst uns Menschen treibt. Haltet doch einmal inne und guckt hin, welche Möglichkeiten ihr habt!
Wir sind keine Marionetten, die Corona hilflos ausgeliefert wären. Die meisten von uns haben ein gut funktionierendes Immunsystem, und brauchen für sich selber ohnehin nichts zu fürchten.

Und die, die aus Altersgründen oder Krankheit kein so gutes Immunsystem mehr haben, verdienen jede Rücksicht in Form von Fürsorge. Sei es, dass man nicht erkältet bei ihnen aufschlägt (…), oder sei es, dass man ihnen Besorgungen vor die Tür stellt und auch klar macht, dass sie das gerne annehmen dürfen und man das gerne macht!

Und ansonsten: stärkt euer eigenes Immunsystem, Ihr Lieben alle. Vitamin C, Vitamin D, wer mag: Weihrauch, regelmäßig mit Xylit gurgeln, die Lunge mit Senfölen schützen (z.B. Angocin). Viel an die Luft, viel bewegen, und: die eigene Angst besehen. Wir sind doch nicht hilflos! Wir sind gut genährt und gesundheitlich weitflächig in bestem Zustand – wovor genau habt ihr bei einer eigenen Ansteckung Angst?! Habt ihr noch nie eine Erkältung überstanden?!

Die Ältesten und die Kranken in unserer Gesellschaft gilt es zu schützen! Und hier wird durch das Absagen von Veranstaltungen, Schulen, Kitas und Ausbildungen durchweg Rechnung getragen. Die Kontaktfrage sollte jeder von uns nun auch im Kleinen überlegen: „Muss ich da wirklich hin – oder bleibe ich der Versammlung diesmal lieber fern?“ Darüber hinaus braucht ihr keine Panik machen, wo kein Grund zur Panik ist!!! Und schon gar nicht braucht ihr zu kaltherzigen Monstern mutieren, die die eigenen, vierbeinigen Familienmitglieder vor die Tür setzen, nur weil sie mit der eigenen Angst nicht umgehen können und der Dummheit anheim fallen!!!

Stärkt euch. Guckt, wo ihr jemandem helfen könnt. Und genießt euer „Hunderudel“ und euren Stubentiger, denn diese schenken uns Menschen so viel Freude und Kraft!!! Und: Ein besseres Training für´s Immunsystem gibt´s gar nicht … !

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