Leute.

Eine Frage.

Ich lese gerade wirklich viel von Sklaverei (kein Witz) und Freiheit und solchen Sachen. Alles wirklich wichtige Dinge, die meine ganze Unterstützung haben. Grundsätzlich immer.

Aber meint ihr nicht, dass man dazu erst einmal am Leben bleiben muss, und dass es ganz arg toll wäre, alle gemeinsam darauf hin zu arbeiten, dass auch „die Alten“ am Leben und nicht auf der Strecke bleiben?

„Über 70“ ist nämlich zu jung zum sterben. Das weiß ich, weil meine Mutter über 70 ist und absolut jung im Geiste. Selten lache ich mit jemandem so viel, wie mit ihr. Da ist kein „Alter“. Sondern irre viel Lebenserfahrung und ganz viel Lebensfreude.

Wenn ich jetzt noch lese, dass Alexander Kekules Vorschlag, die Risikopersonen besonders zu schützen (z.B. durch Versorgung mit FP2 Masken) als Diskriminierung aufgefasst wird, bleibt mir schon manchmal der Mund halb offen stehen.
Dass er nicht „Wegsperren“ meinte, wie vorschnelle Hörer vermutet haben, ist hoffentlich inzwischen überall geklärt.

Meine Verblüffung über all die Freiheitsrufe findet jedenfalls gerade kein Ende. Wer von uns hat sich eigentlich genauso vehement gegen den Konsumwahn gewehrt, der die Freiheit wirklich beschneidet und der seit Jahrzehnten immer mehr um sich greift?

Und: wo kommt die Empörung auf einmal her?

Ist das, weil jemandem die Maßnahmen persönlich nicht gefallen und weil „Freiheit!“ als Schlachtruf einfach besser klingt als „Ich habe keinen Bock mehr und auch keine Bereitschaft, an der Lösung mitzutragen!“ ?

Antworten auf meinem Facebookprofil wie immer willkommen 🙂

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